Im August 2001 begann die Planungen für ein Impellermodell einer H IX mit 2,40 Meter Spannweite, nachdem die Erfahrungen mit der 1,60m Maschine und dem 80mm Durchmesser Impeller recht befriedigend waren. Für den Winter also genau das richtige Projekt... |
Gebaut werden sollte wieder in Holz, wie die anderen Modelle zuvor. Die Rippen werden wie gewohnt auf einem Baubrett auf Füsschen aufgetellt, die die Schränkung vorgeben. Die Konstruktion geschieht dabei mit einem CAD Programm, welches die DXF Files aus einer beliebigen Profile Sammlung integriert. Als CAD Programm habe ich mir unter Linux das QCad installiert, es ist reines 2D Cad. Damit man sieht, wie das Modell entstanden ist, habe ich hier ein DXF File (Format: Unix-tar.gz) hingestellt, welches den Grundriss der Maschine enthält. Weiterhin habe ich die zu fräsenden Rippen in einem weitern File hier (Format: Unix-tar.gz) abgelegt. |
Das Mittelstück besteht aus vier Rippen, die Innere und die beiden Äusseren sind dabei aus Sperrholz. Innen wegen der Landekufe, Aussen wegen der Flächenbefestigungen. Die "Hauptholme" mit der Aufnahme der Impellerröhren sind auch aus Sperrholz. Diese Teile haben wir auf unserer vereinsinternen Fräse erstellt. Dem Kenner fällt dabei gleich auf, dass die Rippen nicht um unnötiges Gewicht erleichtert sind. Über sonstige Fehler in der Konstruktion habe ich eine eigene Seite aufgebaut, lest hier nach... |
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Die Hauptholme werden mit den Mittelstücken der Rippen mit 10 Sekundenkleber verbunden. Unserer trocknet langsam ab, damit man noch etwas richten kann, daher die Gewichte zum beschweren. Dahinter steht übrigens eine Orangensaftflasche... |
Ja, hier liegt nun schon alles beisammen, es kann losgehen mit dem Bau des Nurflügels. Inzwischen haben wir mit einem Handfrüser die Gewichtserleichterungen "eingearbeitet". Wir haben immerhin 60 Gramm da raus geholt, das ist schon wieder eine Zelle mehr bei E-Fliegern... |
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Ich habe also auf dem Baubrett mehrere Linien mit Bleistift aufgemalt, an denen die Füsse der Rippen ausgerichtet werden. Hier liegen alle Rippen vor dem Aufstellen. |
Ein Blick von Innen auf die rechte Fläche. Alle Balsaholzrippen sind aufgestellt, deutlich erkennt man die Schränkung. Die Abschlussrippe aus Sperrholz liegt noch auf dem Brett im Vordergrund, das Sperrholz war ziemlich durchgebogen, und musste erstmal mit Wasser in die Gegenrichtung umgebogen werden. |
Und so sieht der Flügel dann aus, wenn er zum Holmeinbau vorbereitet ist. Mit einer langen geraden Leiste wird jetzt noch verglichen, ob die Holmgurte sauber in die Rippen passen. Das tun sie natürlich nicht, denn wir haben die Rippen so ausgeschnitten, dass für den Holm noch nachgeschliffen werden muss. Seht hier... |
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Der hintere Holm wird nur unten eingebaut, und mit Wäscheklammern gehalten. Ich nehme dafür Weissleim. Der füllt mir besser die Hohlräume aus. An der Vorderkante wird das Balsaholz zum auffüllen der Nasenleiste eingeklebt. Erkennbar ist der zu "kurze" Hauptholm, aber auf den letzten 5cm wollte ich keine Schäftung mehr einbauen. Der Holm wird Stumpf verlängert, und durch die Verkastung später stabilisiert. |
Hier baue ich gerade die unteren Holme ein, und zwar mit Weissleim. Damit sie nicht "rausfallen", werden sie mit Wäscheklammern von unten gegen |
die Rippen gedrückt. Deswegen müssen oben Gewichte drauf, sonst hebt es die Balsarippen von ihren Füsschen ab... |
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gibts nicht viel zu sagen, die Verkastung mit senkrechter Faserung des 3mm Balsaholzes. Aussen wurde der Holm mit Balsa verlängert... |
Der Torsionskasten für die Flächenbefestigung mit Sperrholz. |
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Die Beplankung der oberen Fläche ...
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Bevor ich die Hinterkante des Fliegers beplanke, habe ich eine 0,4er Sperrholzverstärkung eingebaut. Bei der H9 in der 1m60 Version haben wir uns blöde geschliffen, und doch keine saubere Rundung des Hortenschwänzchens hingekriegt.
Der Vorteil ist halt, dass man unter dem Balsaholz (sauber zugeschnittenes) hartes Material hat, welches dann die Ausrundung von alleine entstehen lässt.
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Hurra, die Oberseite ist soweit fertig beplankt. Nun kann das Teil vom Baubrett gelöst werden, und in der Unterseite die Flächenverbindung begonnen werden. Bevor wir aber alles umdrehen, messe ich an den Rippen der Hinterkante noch die Höhe vom Baubrett aus. Wenn der Flügel dann auf dem Rücken liegt, kommt aus Balsaresten eine Hilfshelling unten drunter, und mit den Messwerten wird dafür gesorgt, dass kein Verzug eingebaut wird. |
Wir haben das Flugzeug umgedreht, und mit einer Helling aus Balsahölzern so unterlegt, dass alles genau in der Waage liegt. Die Flügel werden angesteckt, und so untergebaut, dass beide Flächen denselben Abstand zum Baubrett aussen haben. Ausserdem soll die Verwindung der einzelnen Rippen nicht unterschiedlich sein. |
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Zuerst mussten die Aluleisten nachgearbeitet werden, da sie sonst auf dem Hauptholm aufsitzen würden. Also mal ein bischen rund feilen. Man sieht's am rechten Bild genauer ... |
Danach werden die Leerräume mit Kiefernholz oder Buche gefüllt. Zum Schluss kommt dann noch eine Abdeckung aus Sperrrholz drauf ... |
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Und hier die letzte Bauphase. Es sind die obere Beplankung drauf, die Querruder ausgeschnitten, die Randbögen drauf, und gespachtelt und geschliffen. |
Es ist soweit, wir schreiben den 7. April 2002, nun ist Ernst angesagt. Es geht zur 1. Flugerprobung. Die war ansich sehr erfolgreich, also kann die Oberfläche des Fliegers fertig gemacht werden. Ausserdem werden gleich die kleinen Blessuren nach dem Zweitflug ausgebügelt. |
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